Balance und Stabilität- Die Yoga-Pause Teil 2

Die Yoga-Pause Teil 2. Im ersten Teil der Artikelserie habe ich dir bereits 3 Übungen gezeigt, wie du Yoga am Arbeitsplatz praktizieren kannst, ohne dich dafür umziehen zu müssen oder Platz für deine Matte zu brauchen.
Auch im heutigen Artikel geht es darum. Die ersten beiden Übungen sind betonen die körperliche Aktivität im Yoga. Die dritte Übung ist wieder eine Atemübung.
Alle drei Übungen helfen dir besonders dabei, deine innere Stabilität und das innere Gleichgewicht zu unterstützen oder wiederzufinden.

Balance und Stabilität: Vrksasana, der Baum

„Was kümmert’s die Eiche, wer sich an ihr reibt?“
Stabil wie ein Baum, von Bäumen geschützt, spendet Schatten, blüht, duftet, trägt köstliche Früchte… und viele gute Eigenschaften mehr schreiben wir den Bäumen zu.
Alle können wir zwar nicht umsetzen, diese Asana unterstützt uns aber darin, möglichst viel Stabilität in unserem Alltag zu erlangen. Gerade in wackeligen, unsicheren Situationen, in denen es schwer ist, die Stabilität und das innere wie äußere Gleichgewicht zu bewahren ist Vrksasana besonders hilfreich.
Hier erfährst du die Details über diese Asana.

Utkatasana, der Stuhl

Utkatasana ist eine sehr kraftvolle Asana, die deine Standfestigkeit, Balance und Stabilität unterstützt, sowohl die muskuläre Stabilität und Kraft als auch im übertragenen Sinne, die innere Standfestigkeit. Auch gehört diese Asana zu den Übungen, in denen du wunderbar trainieren kannst, über innere Widerstände und deinen inneren Schweinehund hinweg zu gehen (Achtung: natürlich nicht über echten Schmerz hinaus üben!). Denn das Prinzip der Asana ist recht einfach, die Herausforderung entsteht aber mit der Dauer, für die du diese Asana halten möchtest. Jeder, der schon einmal in Abfahrtshocke Schi gefahren ist, weiß was ich meine…

Gefunden auf ASANAYOGA.DE

Du beginnst im Stehen, im Idealfall ohne Schuhe, die Beine sind hüftbreit geöffnet. Dann beugst du die Knie und bewegst das Gesäß nach hinten und unten, als ob du dich auf einen Stuhl setzen würdest. Geh aber nur so weit nach unten, dass deine Fersen immer den Kontakt zum Boden behalten können und die Knie hüftbreit auseinander bleiben können. Achte darauf, dass der Oberkörper dabei aufgerichtet und die natürlichen Krümmungen der Wirbelsäule erhalten bleiben, also weder Hohlkreuz noch ein Katzenbuckel entstehen. Dazu spannst du die Bauchmuskulatur an und versuchst (zumindest in deiner Vorstellung) die Schambeinfuge dem Nabel anzunähern. Dann strecke deine Arme zur Seite aus und bringe sie in Verlängerung deiner Wirbelsäule nach vorne-oben. Die Handflächen zeigen nach innen und sollten ungefähr schulterbreit auseinander bleiben, auf keinen Fall aber gegeneinanderdrücken. Der Blick geht in Richtung Zehenspitzen.
Achte darauf, möglichst ruhig weiter zu atmen und weder Gesichts- noch Kaumuskulatur zu verkrampfen, auch wenn die Haltung anstrengend wird.
Halte die Stellung für einige Atemzüge, wenn der innere Schweinehund zu aktiv wird auch ein, zwei Atemzüge länger.
Dann streck die Knie langsam wieder und senke die Arme, sodass du in Tadasana, die Bergstellung zurück kommst.

Anuloma viloma, die Wechselatmung

Die Wechselatmung ist eine sehr effektive Atemübung, um Stress ab- und Balance und inneres Gleichgewicht wieder aufzubauen. Um die Wechselatmung zu üben benötigst du nur ein paar Minuten für dich und frische Luft.
Die Anleitung zu dieser Übung kannst du hier nachlesen.

 

Viel Freude bei der Yogapraxis wünscht dir

Marion 

 

 

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