Die Zweifeldiät – Fastenzeit 2017

Aschermittwoch. Die Facebook- Timeline quillt über vor Angeboten, wie und womit man doch irgend etwas Fasten könnte. Die Klassiker, wie Verzicht aufs Rauchen, Verzicht auf Industriezucker, Verzicht auf Fleisch, Konsumdiät und viele andere Varianten.

Aber auch Angebote, die einen stolzen Batzen Geld kosten und deren Idee scheinbar nicht unbedingt ein bescheideneres Leben zugrunde liegt. Wie Basenfasten im 5Stern-Hotel im frühlingshaften Spanien (ok, das könnte ich mir noch vorstellen, als bekennende Reisesüchtige), Saftfasten zuhause für 45€/Tag, alternativmedizinische Fasten- und Detox-Kuren mit und ohne Begleitung um mehr oder weniger viel Geld mit mehr oder weniger viel Sinn.

Schon im Jänner ist mir aber eine ganz besondere Art der Diät aufgefallen:

Die  Zweifeldiät.

Ulrike von Days of Yoga hat ausführlich über ihre Zweifeldiät berichtet und ich habe mir so nach dem 2. oder 3. Beitrag gedacht, passt, irgendwann mache ich das auch. Und weil Aschermittwoch ein guter Tag ist, ein Projekt zu starten und das Projekt gesündere Ernährung sowieso schon seit 4 Wochen gut läuft, ist heute der Start-Tag der Zweifeldiät.

Um was geht es?

Es geht um Selbstliebe. Um Respekt vor dir selbst. Dir Gutes tun. Und die Selbstzweifel wie die überschüssigen Kilos während einer „normalen“ Diät, Schritt für Schritt abzubauen.

Und wie kommst du zum Ziel?

Verwöhne, liebe dich selbst. Das heisst übrigens nicht, dass du dich selbst über andere stellst. Aber tu möglichst oft das, was dir gut tut. Meditiere, mach Yoga, gehe spazieren oder sporteln in der Natur, pflege deine Freundschaften…

Mein Tag 1

Schritt 1 für mich war übrigens ein gründlicher Wohnungsputz. Aufräumen tut der Seele gut.
Schritt 2 ist es, mein Dankbarkeitstagebuch wieder fortzusetzen. Eine Gewohnheit, die in den letzten Monaten immer zu kurz gekommen und irgendwann endgültig eingeschlafen ist. Dabei sollte es doch einfach sein, jeden Abend 3 positive Gedanken oder Erlebnisse des Tages zu notieren.

Das Mantra für die nächsten 40 Tage lautet also:

I am enough, I have enough, I am all that I need

 

Viel Freude bei eurer Yogapraxis,
Marion

PS: Das Mantra ist nicht von mir, ich weiß nur nicht mehr genau, wo ich es zum ersten Mal gehört habe. Es ist aber sehr einprägsam, denn es begleitet mich schon einige Jahre.

3 Antworten auf „Die Zweifeldiät – Fastenzeit 2017“

  1. Zweifeldiät – ein interessanter Ansatz, der wahrscheinlich nicht nur die Symptome des Übergewichts angeht, sondern auch die Ursachen.
    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei!
    LG
    Sabienes

    1. Ja bestimmt. Eigentlich geht es um unser Verhalten, wie wir mit vielen kleinen Mustern in unserem Leben uns klein machen und uns selbst vielleicht sogar schaden. Übermäßiges Essen gehört da sicher mit dazu.

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