Mein bestes Jahr 2017

Rückblick:

Der Wunsch, selbständig zu arbeiten existiert schon lange. Im Frühjahr 2015 nimmt er aber erstmals konkrete, realisierbare Formen an. Nach dem Motto „Ich fange klein an und schaue was passiert“ eröffne ich eine kleine Wahlarztpraxis und beginne meinen Blog, um mich noch weiter als bisher in das therapeutische Yoga zu vertiefen. Passiert ist allerdings nicht viel.

Anfang Februar 2016: Ich lese Stellenanzeigen in der Ärztezeitung. Sehe, dass im Bundesland Salzburg mehrere Stellen für Kassenärzte in meinem Fach ausgeschrieben sind. Ich werfe die Zeitung ins Altpapier.

Ende Februar 2016: So ganz werde ich die Idee aber nicht los. Und eines Tages, beim gemeinsamen Frühstück, nicht ganz ohne Prosecco-Einfluss, erzähle ich 2 Freundinnen von diesen Inseraten. Deren Kommentar war eindeutig: „Du gehst jetzt sofort nach Hause und bewirbst dich“. Ok, ja.

März bis Juni 2016: Schon nach wenigen Tagen bekam ich die Zusage auf die Bewerbung. Nach anfänglichem Schock begann die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten, danach ein Um- und Ausbauprojekt vom Feinsten. Kaum zu glauben aber wahr, pünktlich Ende Juni war der letzte Handwerker fertig, die EDV- Anlage installiert, die Einrichtung (mindestens 3x) geputzt und entstaubt.

Und seit der Eröffnung am 1. Juli entwickelt sich die Praxis zu meinem Unternehmen. Parallel dazu entwickelt sich auch www.medizinundyoga.at ständig weiter. Neben dem Blog gibt seit September schon das Angebot von therapeutischen Yogastunden im Einzelunterricht, für 2017 sind auch Workshops in Kleingruppen geplant. Und die Zeichen stehen gut, dass ich dafür einen großen Bildungsanbieter als Partner gewinnen kann.

Insgesamt klingt also 2016 schon nach einem Traum-Jahr. Wie soll 2017 das übertreffen und mein bestes (Geschäfts-) Jahr werden?

Hauptziel für mich ist es, Stabilität und trotzdem kontinuierliches Wachstum zu erreichen. Neue PatientInnen und KundInnen zu gewinnen und Qualität zusammen mit Menschlichkeit und den Grundsätzen des Yoga zu bieten.

Ein Buch wird mich dabei unterstützen. Nein, nicht das neueste Handbuch meines Steuerberaters und auch nicht der Leitfaden der Krankenkassen. Ich probiere etwas anderes, etwas Neues aus. Mein bestes Jahr 2017 – Das Businessbook für selbständige Frauen von Nicole Frenken und Susanne Pillokat-Tangen wird mir dabei helfen. Es wurde mir freundlicherweise von den Autorinnen zur Verfügung gestellt, auch um diesen Beitrag zu schreiben.

Mein bestes Jahr 2017

Zunächst gilt es, 2016 zu rekapitulieren und alle möglichen Sternstunden, Erfolge aber auch Lernfelder zu benennen und im Buch niederzuschreiben.

Die zweite Übung für Mein bestes Jahr 2017 trifft mich auch gleich mitten ins Unternehmerinnen-Herz. Das ist nämlich genau mein persönliches Thema für 2017. So gelangst du mit deinem Business auf die nächsthöhere Stufe. Ja, mein Start war nicht so schwierig, das Basiskapital großteils vorhanden und die Erwartungen sind niedrig. Aber diese Themen sind für ein so junges Unternehmen in meinen Augen einfach essentiell. In der Übung werden dir 4 Fragen gestellt

  • Das werde ich 2017 neu kreieren! Produkte, Dienstleistungen, Angebotspakete, Automatisierungen, e-mail-Liste usw.
  • Das werde ich 2017 neu lernen und mir aneignen! Welche neuen Fähigkeiten möchtest Du Dir aneignen, damit Du Dich und dein Business 2017 weiterentwickeln kannst?
  • Das werde ich 2017 weiterentwickeln! Welche bereits begonnenen Angebote, Routinen, Kooperationen wirst Du ausweiten, vertiefen oder stärken?
  • Das werde ich 2017 in meinem Business loslassen und sein lassen! Von welchen Dingen, Angeboten, Haltungen, Verstrickungen, Blockaden, Einschränkungen willst Du Dich 2017 befreien.

Zur besseren Übersicht und um die Zusammenhänge der einzelnen Fragen und Antworten besser darzustellen sind die Antwortfelder in Kreisform angeordnet. Hier: So gelangst Du mit Deinem Business auf die nächsthöhere Stufe (41 Downloads) kannst du die Übung downloaden und für dich selbst nutzen.

Eine anderer Teil des Buches, den ich ebenfalls sehr wichtig für mein Unternehmen empfinde, befasst sich mit der Marke, der Identität und der Sichtbarkeit. Natürlich habe ich eine professionell gestaltete Homepage, einen Blog auf dem ich mir Mühe gebe professionell und doch persönlich zu sein, Facebookseite, Instagram, ein schickes Logo, Visitenkarten, bedruckte Papierausstattung, Flyer und im Hintergrund Die WildenKaiser, die das alles gezeichnet, geplant, designt, teilweise getextet haben.

Genau genommen habe ich fast alles sogar doppelt, um die Arztpraxis und www.medizinundyoga.at voneinander abgrenzen zu können. Also nicht nur ich sondern insbesondere das Finanzamt, der Steuerprüfer, die Bank und andere kontrollierende Zeitgenossen sollen a von b trennen können obwohl in meinem Kopf alles eins ist.

Aber: Finde ich im Internet auch meine Zielgruppe? Mein Angebot ist zu 95% nur im direkten Kontakt durchführbar, die anderen 5% stehen hier, auf dem Blog. Wie werde ich hier in Salzburg bekannt? Wie wird aus dem anfänglichen „Mich kennt hier ja kein Schwein“ ein Namen, eine Marke die nicht nur medizinische Top-Qualität sondern auch die Grundsätze des Yoga abseits der Matte repräsentiert? Auch diese Übungen kannst du dir hier: Mein Online Marketing 2017 (46 Downloads) downloaden.

Das wird mein Projekt 2017 und am Ende sehe ich mich heute schon sagen „Mein bestes Jahr 2017“.

Dieser Artikel ist Teil einer Blogparade, an der heute auch www.herzbauchwerk.ch und http://www.elkejanssen.de/ teilnehmen

Mein bestes Jahr 2017
Blogparade

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