Therapeutisches Yoga gegen Schmerzen

Yoga bietet uns ein ganzheitliches Konzept für Körper, Geist und Seele. In der Tradition nach Swami Sivananda besteht ganzheitliches Yoga aus 5 Teilen:
-Asanas (Körperübungen)
-Pranayama (Atemübungen)
-Tiefenentspannung
-gesunde vegetarische Ernährung
-Positives Denken und Meditation

Alle diese 5 Teile können als therapeutisches Yoga angewandt werden.

Angepasst an die jeweiligen Beschwerden können zum Beispiel Yoga gegen Nackenschmerzen oder therapeutische Asanas bei Arthrose individuell geübt werden. Auch Rückenschmerzen oder ein Bandscheibenvorfall sind häufige Gründe, therapeutisches Yoga einzusetzen.

Yoga in der Schmerztherapie

Therapeutischer Yogaunterricht wird meist als Einzelunterricht durchgeführt. Damit wird gewährleistet, dass therapeutische Asanas oder andere Übungen individuell ausgewählt und an die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen angepasst werden können.
Therapeutisches Yoga besteht aber nicht nur aus Asanas.
Therapeutisches Pranayama bewirkt Stressabbau und verbessert die Sauerstoffversorgung der Organe. Außerdem fördert Pranayama die Konzentration und stellt somit eine Vorstufe zur Meditation dar.

Achtsamkeit in der Schmerztherapie

Durch Achtsamkeit können Yogaschüler lernen, ihre Körperwahrnehmung zu verfeinern und wenn nötig auch zu verändern. Achtsamkeit trägt auch dazu bei, die Stimmung zu verbessern und negative Stimmungsschwankungen auszugleichen. Achtsamkeit gegen Schmerzen kann auch in Form von kleinen, einfachen Übungen wie zum Beispiel der Atemmeditation in den Alltag integriert werden.

Meditation gegen Schmerzen

Auch die Meditation gegen Schmerzen hat sich bewährt. Einerseits kann durch regelmäßiges Meditieren die Schmerzwahrnehmung und der Umgang mit chronisch wiederkehrenden Schmerzen verändert werden. Andererseits konnte nachgewiesen werden, dass bestimmte Medikamente bei Personen, die regelmäßig meditieren intensiver wirken und so eventuell auch in verringerter Dosis eingesetzt werden können.

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