Wie ich zum Yoga gekommen bin

Meine ersten Berührungen mit Meditation hatte ich bereits als Teenager, im Gymnasium, als im Unterricht der Buddhismus durchgenommen wurde. Unser damaliger Lehrer präsentierte uns damals eine Meditation, die -aus rekonstruierten Erinnerungen- einer Metta-Meditation entsprochen hat.

Asanas wurden in diesem Zusammenhang bestimmt auch erwähnt, von mir aber als wenig interessant wahrgenommen. Yoga für Jugendliche gab es damals in meiner Heimatstadt noch nicht.
An der Universität kam ich über eine Freundin in meinen ersten Yogakurs, in der Asanas in beinahe militärischer Strenge und Genauigkeit unterrichtet wurden. Über die Jahre erlebte ich dann mit mehr oder weniger großen Abstanden dazwischen, verschiedenste Kurse an Volkshochschulen oder in Fitness-Studios.
Ebenfalls in einem Fitness- und Wellness-Studio lernte ich den Unterricht nach Swami Sivananda kennen. Die dortige Yogalehrerin empfahl mir, um mich intensiver mit Yoga auseinanderzusetzen, einen Aufenthalt bei Yoga Vidya in Bad Meinberg.
Dieser Empfehlung bin ich kurz darauf gefolgt fand mich noch am Abend der Anreise in meinem ersten Satsang wieder. Von den Yogastunden war ich damals reichlich gefordert, die Intensität war ungewohnt und meine körperliche Fitness ließ kurz nach überstandener Krebserkrankung durchaus zu wünschen übrig. Außerdem brauchte ich meine Zeit, um mich in die Stimmung des Hauses einzufügen. So fuhr ich dann mit einem Kopf voller neuer Eindrücke und dem Muskelkater meines Lebens nach Hause.
Bald darauf besuchte ich noch einen Anfängerkurs in Bad Meinberg, um die Grundlagen besonders des Pranayamas und der spirituellen Seite des Yogas besser kennen zu lernen. Spätestens seit diesem Kurs gehören Asanas, Pranayama und Meditation für mich fast untrennbar zusammen.
Nach einigen Wochen dieser Praxis bemerkte ich, wie viel Positives ich in dieser kurzen Zeit, in dieser schwierigen Lebensphase, erreichen konnte. Deshalb beschloss ich, das ich diese Erfahrungen gerne an meine Mitmenschen und insbesondere an meine Patienten weitergeben möchte.
Also begann ich im Oktober bei Yoga Vidya Nordsee meine Yogalehrer-Ausbildung und schon im Dezember 2010 im Yoga Vidya Stadtcenter Hamburg, bei Claudia und Ravi Persche, meine Ausbildung zur Yogatherapeutin. Seit Sommer 2011 darf ich mich nun Yogalehrerin nennen und seit Mai 2012 auch Yogatherapeutin in der Tradition nach Swami Sivananda und Yoga Vidya. Schon während der Ausbildung kristallisierte sich heraus, dass mein bevorzugtes Thema als Unterrichtende die Yogapraxis für Menschen mit Beschwerden am Bewegungsapparat ist. Daher unterrichte ich von Anfang an bevorzugt im Einzelunterricht oder in Kleinstgruppen, um auf die individuellen Probleme gezielt eingehen zu können.
Seit 2012 besuche ich auch regelmäßig Fortbildungen, zu grundlegenden Themen des Yoga, wie den klassischen Schriften, genauso wie zur therapeutischen Anwendung und zur Psychologischen Yogatherapie.


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