Stress? Wie ich einen kühlen Kopf bewahre

Schon wieder ein „aus gegebenem Anlass“- Beitrag… Denn nicht nur deine, sondern auch meine To Do Liste quillt gelegentlich über oder versucht, mir über den Kopf zu wachsen. 

Wenn ich zurück denke, was seit April los war und teilweise immer noch ist, frage ich mich manchmal, wie sich das ausgeht, ohne verrückt zu werden oder das Handtuch zu werfen. 

Die Präsentation am Europäischen Kongress für Physikalische Medizin und Rehabilitation musste natürlich perfekt vorbereitet sein. Kurz und prägnant, das Projekt der letzten 2 Jahre auf 7 Minuten zusammen gefasst. Spontan hatte ich dann über 15min, und damit genug Redezeit um  Medizin und Yoga ausführlich zu präsentieren.

Zurück in Salzburg warteten dann zwei hektische, kurze Arbeitswochen, in denen die Arbeit, die sich normalerweise auf 5 Tage verteilt, in 3 Tagen erledigt werden musste. Dazwischen sollten die Webseiten DSGVO-fertig gemacht werden. Und schon ging es wieder ins Flugzeug, diesmal nach London, zur DoTerra Convention. In diesen beiden Tagen durfte ich viel über die Öle und die Firmenphilosophie von DoTerra lernen. Da ich ja selbst auch Arbeitgeberin bin, sind das echte Vorbilder für mich. 

Aber wie gelingt es mir, in solchen Phasen von Verantwortung, Lernen, Reisen, Planen, Patienten versorgen und vielem mehr, Stress abzubauen und kühlen Kopf zu bewahren?

Yoga gegen Stress

Auf die Matte, möglichst täglich. Und nicht nur zum Vorbereiten meiner Yogastunden, sondern wirklich konsequent auch für mich. Meistens heisst das für mich flotte, energische Asanas. Sonnengrüße, Krieger in allen Varianten, Schulterstand, die Krähe und mehr. Manchmal bin ich aber auch so müde, dass es gerade noch reicht, die Yoga Nidra CD einzuschalten. Obwohl ich das Ende des Textes noch nie bewusst gehört habe, die CD besitze ich erst seit ungefähr 10 Jahren…, fühle ich mich danach erfrischt und zufrieden.

Auspowern, Adrenalin abbauen

Das gelingt mir unter der Woche am besten im Fitness-Studio, wo ich 2 bis 3x wöchentlich klassisches Krafttraining mache. Oder ich gehe raus, joggen oder mountainbiken im Wald oder in den Bergen. 

Meditieren

Das ist glaube ich der wichtigste Punkt. Den Geist zur Ruhe bringen, abschalten, entspannen. Die Konzentration auf ein Mantra oder den Atem. Das befreit den Kopf und sorgt anschließend für einen guten Start in den Tag oder entspannten Schlaf.

Hilfe suchen und annehmen

Und gelegentlich auch Aufgaben delegieren. Dass ich Hilfe brauche, um die DSGVO zu bewältigen war rasch klar. Denn dazu reicht mein Wissen über die Programmierung einer Website oder die EDV- gestützte Verarbeitung von Patientendaten einfach nicht aus.

Aber auch die Erzeuger und Lieferanten meiner Biokiste tragen zum guten Gelingen meines (Arbeits)Alltags bei, indem sie mich wöchentlich mit gesunder, frischer Nahrung versorgen.

Außerdem würde ich hier gerne eine Ode an die Putzfrau schreiben. Aktuell bin ich aber noch auf der Suche nach einer Sauber-Zauber-Fee und freue mich über meinen Staubsaug-Roboter, der zumindest den Boden von Staub und Katzenhaaren befreit.

Kleine Helferleins

Das beste Helferlein beim Entspannen ist wahrscheinlich eine schnurrende Katze. Die sind aber leider wenig reisefreudig und bleiben lieber zuhause auf ihrem Sofa.

Um nach einem ereignisreichen Tag oder auch in einem fremden Hotelbett entspannten Schlaf zu finden, nutze ich seit der Schulzeit Lavendelöl. Das muss einfach immer mit dabei sein. Lavendel war auch der Grund, warum ich bei DoTerra gelandet bin. Dadurch habe ich gelernt, dass es auch noch andere, entspannungs- und schlaffördernde Öle und Ölmischungen gibt. Serenity zum Beispiel.

Das sind meine Tips und Methoden zur Selbsthilfe, wenn der Arbeitsalltag wieder einmal hektisch und die ToDo Liste zu lang wird. Wie hilfst du dir in solchen Phasen?

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