Was ist Yogatherapie?

Yogatherapie ist eine aktive Therapieform, die sowohl die Asanas des klassischen Yoga gegen konkrete gesundheitliche Probleme einsetzt als auch individuelle Variationen und Anpassungen vornimmt, um die Yogahaltungen auch bei körperlichen Einschränkungen zugänglich zu machen.
Außerdem werden Atemübungen (Pranayama), Meditation und Tiefenentspannung gezielt eingesetzt.
Yogatherapie findet in der Regel als Einzelsitzung, selten in Kleingruppen statt. Je nach Erkrankung und Zielsetzung dauert eine Therapiesitzung zwischen 30 und 60, in der Gruppe auch bis zu 90 Minuten. Neben dem 1-2x wöchentlichen Unterricht ist regelmäßiges selbstständiges Üben von Vorteil.
Yogatherapie kann im Sinne einer Bewegungstherapie (ergänzend zu einer medikamentösen oder operativen Therapieform) gegen eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden, wie z.B. Schmerzen an Rücken oder Gelenken, nach Unfällen, bei Stressbelastung bis hin zum Burnout. Aber auch im höheren Lebensalter kann Yogatherapie eingesetzt werden, um die Beweglichkeit zu erhalten oder Stürzen vorzubeugen. Darüber hinaus kann im Rahmen der Yogatherapie bei vorübergehenden oder dauerhaften körperlichen Einschränkungen eine Yogapraxis erarbeitet werden, die optimal an den jeweiligen Übenden angepasst ist und die Asanas durch Hilfsmittel oder Anpassungen der Bewegungsabläufe zugänglich macht.
Mit einigen wenigen Ausnahmen können alle Asanas, Atemübungen und auch Meditationstechniken therapeutisch angewandt werden. Hier entsteht eine Serie über häufig therapeutisch eingesetzte Yogaübungen.

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