Yogatherapie – Warum Einzelunterricht?

Normalerweise ist Yogaunterricht doch eine typische Aktivität in der Gruppe, zumindest ist man das als YogaschülerIn so aus Yogastudio, Ashram, Volkshochschule und anderen Gelegenheiten gewohnt. Das ist auch gut so, denn das Üben in der Gruppe bringt auch eine Menge Vorteile.

Die Gruppendynamik fördert die Motivation. Im Yogastudio treffen Gleichgesinnte aufeinander, es entwickelt sich eine Community, aus der Freundschaften und berufliche wie private Beziehungen entstehen können. Und man trifft sich beim Yoga immer wieder gerne. Während der Yogastunde selbst entwickelt sich oft eine ganz spezielle Gruppenenergie, die einen selbst regelrecht durch die Übungen trägt.

Aber dennoch gibt es Situationen, in denen Einzelunterricht mindestens genauso sinnvoll ist.

Eine ganz spezielle Lehrerin, die im Moment keine Gruppe anbietet, oder nur zu Zeiten zu denen du nicht kannst? Generell ein Berufs- oder Familienleben, dass keine regelmäßige Teilnahme an einem Kurs zulässt, du möchtest aber trotzdem nicht nur von DVDs und YouTube Videos lernen?

Einzelstunden können in der Regel flexibel gebucht werden und bieten die Möglichkeit von Korrekturen, individueller Beratung und Hilfestellung, die dir ein Onlinestudio oder Video nicht geben kann.

Du möchtest deine Praxis weiter vertiefen und intensivieren, insbesondere auch auf der spirituellen Ebene? Das indische Gurukula System, dass eine Schülerin bei einem (spirituellen) LehrerIn oder Guru (m/w) lebt, den Alltag mit der Lehrerin verbringt und nicht nur Unterricht bekommt sondern auch im Alltag von der Lehrerin lernen kann, ist außerhalb Indiens selten. Dennoch bieten erfahrene LehrerInnen individuellen Unterricht für spirituelle AspirantInnen an.

Besondere Vorraussetzungen

Es gibt auch Lebensphasen, in denen Frau aus körperlichen Gründen in einer Gruppe nicht besonders gut aufgehoben ist. In der Rekonvaleszenz nach einer Verletzung oder Erkrankung, während einer komplizierten Schwangerschaft, bei psychischen Problemen die ein entspanntes Üben in der Gruppe verhindern. Der Übergang zum therapeutischen Yoga ist hier fließend. Aber auch ohne konkreten therapeutischen Anspruch kann es sinnvoll sein, Asana- oder Meditationsübungen individuell an die momentane Lebenssituation anzupassen.

Therapeutisches Yoga

Ein TherapeutIn- PatientInnenverhältnis setzt ein großes Vertrauen voraus. Ein Vertrauen, dass du deiner Therapeutin entgegen bringen möchtest, aber nicht allen Mitschülern? Du möchtest körperliche oder psychische Probleme besprechen und bearbeiten, die in einem Vier-Augen-Gespräch besser aufgehoben sind als in der Gruppe? Aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung brauchst du speziell an deine Bedürfnisse angepasste Übungen? Mehr Assists? Übungen um den Ischiasnerv zu besänftigen oder das Knie nach einer Operation wieder zu trainieren, auch mit dem Ziel, die normale Belastbarkeit wieder herzustellen? Ähnlich wie in anderen Therapieformen, ist die Einzeltherapie die intensivste und individuellste Möglichkeit, an gesundheitlichen Problemen zu arbeiten.

Also zögere nicht und probiere es aus!

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